Spielberichte Saison 2018 / 2019


TH Eimsbüttel 2 -SG Wilhelmsburg 2 24:28

NIEMALS ohne mein Team!

 

Das letzte Spiel der Hinrunde geht an uns. In Eimsbüttel sind wir bärenstark aufgetreten und haben mit einem 24:28 Sieg deutliche Spuren hinterlassen.

 

Drei Tabellenplätze über uns befanden sich die eimsbütteler Mädels vor dem Spiel, ein starker Gegner erwartete uns. Doch wir ließen uns nicht einschüchtern! Die ersten Minuten starteten durchwachsen, es schien das erste Tor für Eimsbüttel würde ein 7-Meter-Tor sein. Der ging zwar daneben, doch nur kurz darauf zappelte der Ball in unserem Netz und brachte uns in den Rückstand. Naddel und Lina brachten uns nach guten fünf Minuten zurück in Führung und von da an wussten wir: "Das geben wir nicht mehr her!"

 

Gesagt, getan! In Minute 12 platzte der Knoten und wir spielten uns nahezu in Rage. Ein Wurf nach dem anderen saß perfekt, ein wahrer Torregen! Mit dem beruhigenden Vorsprung von fünf Tore (10:15) zur Halbzeit hatten wir uns einen kleinen Puffer aufgebaut, doch wussten auch, dass der Sieg noch 30 konzentrierte Minuten in Halbzeit zwei verlangt.

 

In Halbzeit zwei waren wir teilweise etwas unkonzentriert und sind in der Abwehr nicht früh genug auf den Gegner gegangen. Auch einige Abstimmungsfehler führten zu Gegentoren vom Kreis aus kürzester Distanz. Der eine Schritt, den wir in der Abwehr zu langsam waren brachte uns insgesamt stolze neun 7-Meter gegen uns ein. Zum Glück konnte Eimsbüttel davon nur vier für sich entscheiden. Zwischendurch kamen sie bis zu zwei Toren an uns heran, doch wir spielten weiter unser Spiel und ließen uns nicht von der Anzeigentafel aus der Ruhe bringen.

 

Auch wenn wir immer nur als Team auftreten und nur gemeinsam gewinnen können waren die Spielerinnen des Tages eindeutig Pati und Juliana. Juliana fischte als Vorgezogene einen Ball nach dem anderen aus der gegnerischen Abwehr und bei Pati saßen die Würfe vom Kreis aus einfach ideal - die Tohüterinnen hatten keine Chance! Jeweils acht Tore machten beide und teilen sich dieses mal das "Krönchen" der Torschützenkönigin.

 

Wir arbeiten uns langsam aber sicher vor. Jedes Spiel lässt uns noch besser zusammen spielen und unsere Schwächen erkennen, um sie immer mehr anzugehen. Die Hinrunde ist vorbei und wir freuen uns darauf, jede Mannschaft nochmals zu treffen und zu sehen, wie sie an unseren Fortschritten verzweifeln!


POKALSPIEL 18:17 SG Wilhelmsburg 2 - Moorege 2 18:17

Ein seeeehrrr zähes Spiel ging am gestrigen Abend mit viel Glück zu unseren Gunsten aus. Im Pokalspiel trafen wir auf die Moorreger Mädels.

 

Viel ist zu den ersten 60 Minuten nicht zu sagen. Wir konnten uns nur in den ersten Minuten mit 3 Toren absetzen die jedoch nach 15 Minuten von unseren Gegnerinnen eingeholt wurden. 🤔Wir haben nicht richtig ins Spiel gefunden. Man merkte, dass es mitten in der Woche zu einer Uhrzeit war, in der wir sonst nicht spielen.

 

Und so ging dieses Spiel von statten. Wir konnten uns nicht mehr richtig absetzen. Mal stand unsere Abwehr wie eine Mauer und mal erlaubten wir uns desolate Fehler. Mal warfen wir Mega geile Tore und mal trafen wir einfach das sch*** Tor nicht. Jedoch haben wir uns nicht unterkriegen lassen. Viele 2 Minuten Strafen und Gelbe Karten mussten wir einstecken, jedoch fraglich in einigen Situationen.

 

Wir mögen es spannend und gehen nach 60 Minuten mit einem 15:15 in die Verlängerung. Durch eine rote Karte für unsere Trainerin Marita hat Naddel das Coaching übernommen.

 

In der Verlängerung hat sich an unserer Spielweise nichts geändert. Ein offener Schlagabtausch die nächsten 9 Minuten. Aufgeregt und voller Tatendrang, wollten wir den Sieg für uns beanspruchen, in der zweiten Hälfte konnte Sina in den letzten 10 Sekunden einen 7 Meter herauskämpfen. Mutig wie sie ist trat sie an den 7 Meter Punkt und zimmerte den Ball mit voll Karacho in das Tor und gewann somit das Spiel für uns mit einem 18:17.

 

Danke an alle die da waren. Euer Support war klasse


SG Wilhelmsburg 2 - Bramfeld 33:21

Und wir haben es geschafft!!!!

 

Mit Pauken, Trompeten und einer vollen Zuschauertribüne haben wir gestern unter Beweis gestellt, was wir können.

Wir wollten die Punkte daheim behalten und haben um die Bälle gekämpft, als gebe es kein Morgen.

 

Von Minute eins an waren wir wach und schnell auf den Beinen. Pati und Juli sind hervorragende Tempogegenstöße gelaufen und haben die Dinger verwandelt - gnadenlos! Kein schöner Tag für die Bramfelder Torhüterin, denn mit Lisas Würfen nahe Schallgeschwindigkeit und Laras eisenhartem Durchgehen im Angriff hatte sie nicht gerechnet. Auch die 7-Meter Quote von 100% spricht für sich. Ganze 9 Dinger zimmerte Juli ins Netz, doch wie immer ist das eine Teamleistung (Lara 5, Lisa, Lina, Pati 4, Sina und Naddel 3, Geena 1).

 

In der ersten Halbzeit haben wir uns eingespielt und lagen Kopf an Kopf mit den Gegnerinnen, nur mit einem Tor Vorsprung (15:14) gingen wir in die Halbzeitpause. Nur um direkt danach den Ausgleich zum 15:15 zu kassieren. Doch dann haben wir voll aufgedreht und waren nicht mehr zu halten.

Nach 60 Minuten steht es unglaubliche 33:21, YESSSSS!

 

Nach zehn Spielen stehen wir von 12 Teams nun auf dem achten Tabellenplatz. Wir wissen was wir können und was wir weniger gut können. Jetzt nach drei Punkten auf unserem Konto wollen wir uns direkt nächste Woche selbst beschenken. 2 Punkte zum ersten Advent!

 

Jetzt erst recht!


SG Wilhelmsburg 2 - HG Hamburg-Barmbek 2 19:19

Nervenkitzel pur!

 

Dieses Spiel gestern gegen Barmbek wird uns sicher noch einige Zeit im Kopf bleiben. Wer nicht da war hat einen Handballkrimi verpasst, der die x-te Mission Impossible Fortführung eindeutig in den Schatten stellt.

 

Barmek 2, unser direkter Konkurrent in der Tabelle der Landesliga, war zu Gast und brachte einen großen Kader mit. Außerdem ein zweier Fangespann, das ordentlich für Lärm sorgte. Diese hatten jedoch nicht mit unseren 1. Damen gerechnet, die mit Trommeln und Klatschen die Stimmung so richtig anheizten. Danke! Verlieren kam für uns vor einer solchen Kulisse gar nicht in Frage!

 

Von Anfang an lieferten wir uns ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Anfangs war Barmbek kurzzeitig in Führung, doch ab Minute 20 konnten wir das Ruder rumreißen und erkämpften uns einen Abstand von 2 Toren. Barmbek ließ uns jedoch nicht aus den Augen und war uns immer dicht auf den Fersen, sodass wir mit einem 8:8 in die Halbzeitpause gingen.

 

Mit Feuer begannen wir Halbzeit zwei und gaben unsere Führung nicht mehr her, zwischenzeitlich führten wir mit drei Toren. Leider haben wir dies nicht bis zum Ende runtergespielt, zu viele Torabschlüsse waren etwas unkonzentriert und gingen entweder vorbei am Tor oder wurden von Barmbeks Torfrau pariert. Unsere Deckung stand zeitweise sehr gut, doch zeigte auch ab und zu einige Lücken. Juli war an diesem Tag kaum zu stoppen und lief einen Tempogegenstoß nach dem anderen. Die richtigen Pässe über das gesamte Feld lieferte Sina zuverlässig.

 

Der Handballkrimi wurde in den letzten 10 Minuten noch mehr angeheizt, als Geena plötzlich völlig unverständlich für uns für ein Foul direkt die rote Karte bekam. Wir ließen uns dadurch nicht unterkriegen, in den letzten 30 Sekunden des Spiels ist Barmbek in Ballbesitz und wir führen nur noch mit einem Tor. Leider wurde die Außenspielerin gut freigespielt und traf, auch wenn sie übertreten hatte. Tor ist leider Tor.

 

Die letzten Sekunden laufen! Wir bekommen einen Freistoß, der aller letzte Wurf, der für uns den Sieg bedeuten könnte. Unverständlicherweise wurde dieser dann nicht mehr ausgeführt und der Schiri pfeift das Spiel ab - wir sind verwirrt!

Es steht 19:19.

 

Im Sport läuft es nicht immer so, wie man oder das Regelwerk sich das vorstellt. Auch Schiris sind eben nur Menschen. Wir hatten immerhin auch 60 Minuten davor Zeit das Spiel für uns zu entscheiden, was wir leider verpasst haben. Kopf hoch! Wir haben einen weiteren Punkt und das Spiel war einfach unglaublich spannend.

 

Wir freuen uns schon darauf Barmbek die Punkte in der Rückrunde streitig zu machen!


SC Alstertal-Langhorn 2 - SG Wilhelmsburg 2 34:26

Total verdreht...

 

Mit einer vollen Bank trotz ein paar krankheitsgeschwächter Spielerinnen sind wir zum Auswärtsspiel nach Alstertal Langenhorn gefahren.

 

Wir haben super gestartet, unsere sonst so bekannten Anfangsprobleme waren wie weggeblasen. Unsere Abwehr stand bombensicher, die großen Rückraumspielerinnen kamen nicht dazu von hinten hochzusteigen und abzuziehen. Es entwickelte sich zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen. Fast die gesamte erste Halbzeit waren wir eng am Gegner dran und machten es ihnen schwer. Vor allem, weil Torhüterin Lilly hinten alles hielt, was man halten kann und obendrauf noch einen Tempogegenstoß bezwang.

 

Erst ab der 26. Minute konnte sich der Gegner etwas absetzen und wir gingen mit einem 15:11 Rückstand in die Halbzeit.

 

In der zweiten Halbzeit hatten die gegnerischen Mädels uns leider immer fest im Griff, sodass wir bis zum Ende nie näher als 4 Tore an sie herankamen. Letztendlich haben wir gerade in der Abwehr große Löcher gehabt und unsere Torchancen nicht konsequent genutzt - zu viele Bälle gingen direkt auf die sehr kleine Torhüterin.

 

Trotzdem sind wir immer noch in der Findungsphase wirklich immer als Team aufzutreten, denn richtige Kracher als Individuen haben wir ja schon. Geena und Lisa haben gezeigt, wie man auch aus 10 Metern das Ding in die Ecken zimmert. Pati war ein absoluter Wirbelwind am Kreis, Lina ist unsere 7-Meter-Attraktion und Nadine macht Tore aus nahezu unmöglichen Winkeln von außen.

 

An diesem Tag mussten wir uns mit einem 34:26 geschlagen geben, doch aufgepasst, wir stehen in den Startlöchern!


SG Wilhelmsburg - SG Bergedorf 2 25:23

Am vergangenen Samstag hieß es für uns: Heimspiel gegen die 2. Damen der SG Bergedorf!

 

Für uns war von Anfang an klar, die Punkte sollten nun endlich mal auf unser Konto gehen! Wir waren alle heiß auf das Spiel...

Nochmal ab in die Kabine, wo uns die normale Ansprache von unserer Trainerin Marita erwartete. Ein paar motivierende Worte, die heutige Aufstellung, doch dann… Marita verteilte an jeden einen Becher gefüllt mit prickelndem Sekt!!! Wir wussten nicht, was abgeht, aber wir sahen es als Auflockerung und einen Grund mehr, die Punkte zu holen, also ab auf die Spielfläche!

 

Und siehe da: unsere eigentlich bevorzugte BIER Trinkerin Naddel schien das Prickeln gut zu tun und machte gleich die ersten 3 Tore für uns. Wir starteten also sehr gut in die Partie, so dass wir schon nach 4 Minuten mit 4:1 in Führung gingen.

Dann pendelte sich das Spiel soweit ein, wir hatten einige Abstimmungsschwierigkeiten in der Abwehr, die wir aber schnell wieder in den Griff bekamen. Unsere Katja war auf der Mitte kaum zu halten, mal 1gegen1, mal einen Schlagwurf durch die Deckung, der Torwart hatte ziemlich zu ackern.

 

Mit einem 15:12 gingen wir in die Halbzeit.

 

Mit neuer Kraft haben wir den Spielstand nach nur 10 Minuten auf 21:15 aufgebaut. Es schien ganz klar, wir sind der Sieger des Spiels, doch da war es wieder, unser bekanntes schwarzes Loch!!! Nichts hat mehr funktioniert und Bergedorf hat unsere Führung einfach zu nichts gemacht... Wir hatten noch 10 Minuten und es stand bereits 21:21. Jetzt hieß es Ruhe bewahren und wieder Handball spielen... Es hat geklappt, die Punkte sind unsere! Wir beenden das Spiel mit 25:23!

 

Vielen Dank an unsere Fans und an die tollen Trommler

#nieohnemeinteam


SG Hamburg Nord 2 - SG Wilhelmsburg 2 22:18

Genau richtig in der Landesliga!

 

Sie fängt den Ball, springt gekonnt ein - ein schneller Wackler, täuscht links an und geht dann doch blitzschnell rechts vorbei. Trotz der zwei Köpfe größer hat ihre Abwehrspielerin keine Chance, sie ist schon längst außer Reichweite. Die Nummer 7 kann nur zusehen wie Nadine völlig frei von 6 Metern abspringt und der Ball im Netz zappelt. Geiles Tor!

 

Das Spiel gestern gegen den SG Hamburg Nord 2 hat gezeigt, dass wir alles haben, das in dieser Liga benötigt wird, um zu bestehen. Super Individualspieler, welche die Abwehr auswackeln oder aus 9-10 Metern hochsteigen und das Ding reinzimmern. Doch auch Kombinationen mit dem Kreisläufer waren gestern größtenteils traumhaft. Auch die Torhüterinnen hatten von außen fast jeden Ball und können beide sogar von sich behaupten mit einer 100% 7-Meter-Quote aus dem Spiel gegangen zu sein.

 

Trainerin Marita hatte sich zuvor super vorbereitet und ließ den Top-Scorer von Nord gleich von Anfang an manndecken. Auch die Abwehr war wieder von Beginn an komplett wach und ließ nur überraschende Würfe in Hüfthöhe durch, die Lilly dann aber meist problemlos parierte.

 

Wenn man heute etwas kritisieren möchte wäre das vielleicht, dass die aller letzte Konsequenz im Torabschluss gefehlt hat. Unzählige Torschüsse wurden letztendlich nicht verwandelt.

 

Letztendlich ging das Spiel 22:18 für den SG Hamburg Nord 2 aus. Wir sind auf dem richtigen Weg. Auch dies war ein Gegner auf Augenhöhe, den wir schlagen können. Wir freuen uns auf das Wiedersehen, weil wir wissen: das ist mehr drin!


SG Wilhemsburg -TH Eilbek 19:23

Ganz knapp vorbei

 

Nach gefühlt endlos vielen Auswärtsspielen durften wir endlich wieder in den eigenen vier Wänden ran und wollten nach unserem traumhaften Sieg im letzten Spiel die Punkte auf unserem Konto direkt verdoppeln.

 

Die zweiten Damen aus Eilbek waren von Beginn an ein Gegner, der eindeutig für uns zu schlagen ist. Die Mädels haben anfangs ein sehr langsames Aufbauspiel gezeigt und entweder knapp verworfen oder sind an unserer Torhüterin gescheitert. Das machte es uns einfach mit schnellen Kontern und zügigen Torabschlüssen schnell in Führung zu gehen. Konstant waren wir zwei bis drei Tore voraus und gingen zufrieden mit einem 12:9 in die Halbzeit.

 

Voller Elan kamen wir aus der Kabine und waren uns sicher: "Das Ding geben wir nicht mehr her, das bleibt in Wilhelmsburg". Doch wer A sagt, muss bekanntlich auch B sagen. Vielleicht haben wir uns auch darauf verlassen, dass normalerweise die zweite Halbzeit unsere bessere ist und wir in den letzten zehn Minuten nochmal alles rausholen. Doch ohne Anzeigentafel vergingen die 30 Minuten gefühlt wie 15-20 und verdutzt bemerkten wir nach dem Schlusspfiff, dass die Zeit zu kämpfen leider vorbei ist.

 

Die zweite Halbzeit begann direkt mit einem motivierenden Tor für uns, doch danach brachen uns große Lücken in der Abwehr regelrecht das Genick. Immer dieselben Bewegungen bekamen wir nicht mehr in den Griff. Auf einmal gelang den eilbeker Mädels alles, was zuvor schief gegangen ist: Die Würfe von hinten gingen auf unerklärbare Weise immer in dieselben bekannten Ecken, doch weder der Block noch die Torhüterin konnten den Ball im Netz verhindern. Auch im Angriff waren wir wie gelähmt, der fehlende Druck machte es der gegnerischen Abwehr zu einfach uns in Schach zu halten.

 

Letztendlich hat sich das Spiel erst in den letzten fünf Spielminuten entschieden und ist 19:23 für den TH Eilbek ausgegangen. Sehr positiv war die sehr gute erste Hälfte in der wir gezeigt haben, dass wir auch von Spielminute eins voll da und hoch konzentriert sein können. Im Vergleich waren wir in Kontern weitaus schneller auf den Beinen und haben eindeutig die besseren Individualspieler. Schön ist, dass Sina ihren Wurfarm wieder voll im Griff hat und die Hälfte aller Tore auf ihr Konto gehen. Unsere Kreisläufer Marleen und Lara standen allseits gefährlich bereit. Auch unsere Bank war wieder voll besetzt und einsatzbereit, erfreulich die Ehrenmitglieder Lena und Geli (wir erwarten mit Hochspannung Gelis Comeback). Und eine starke Mauer in der Abwehr haben besonders Naddel und Carol gezeigt - klein aber OHO!

 

Nach diesem Spiel kann man wohl nicht komplett zufrieden sein, weil wirklich alles in unseren eigenen Händen lag. Die letzten fünf Minuten hätten genau so gut zu unseren Gunsten ausgehen können. Wir lassen uns davon aber nicht unterkriegen, denn man sieht sich bekanntlich immer zwei Mal im Leben. In diesem Fall schon im Februar 2019 und dazu sagen wir: TH Eilbek 2, nehmt euch in acht!!!


Ahrensburger TSV - SG Wilhelmsburg 2 12:22

SIEG!

 

Endlich haben wir uns für die harte Arbeit und das wochenlange Training selbst belohnt und haben, so viel kann mal wohl vorweg nehmen, vergangenen Sonntag gewonnen.

 

Mit hoher Motivation und den anstrengenden Trainingseinheiten in den Knochen sind wir nach Ahrensburg gefahren und wussten: "wir geben heute alles für die ersten zwei Punkte!".

 

Überraschend gut war unsere Abwehr, die von der ersten Spielminute an stand wie eine eins. Hand in Hand arbeitete jede mit schnellen Beinen und einer klaren Absprache. Die Halbspielerinnen wurden effektiv ab neun Meter festgemacht und der Kreisläufer sehr gut übergeben. So gelang Ahrensburg größtenteils nur Tore durch schnelle Kreisanspiele oder verwandelte 7-Meter.

 

Ahrensburg, das sich in der letzten Saison durch eine gute Platzierung im Mittelfeld in der Landesliga etabliert hat, wirkte an diesem Tag etwas geschwächt, nicht blitzschnell und wenig torgefährlich. Davon haben wir uns sichtlich anstecken lassen und sind anfangs salopp gesagt über das Feld geschlendert. So kam es, dass wir trotz deutlicher Überlegenheit im Teamspiel erst nach gut zwei Minuten das erste Tor machten. Schon früh hätten wir den Sack zu machen können, doch scheiterten an einer guten Ahrensburger Torhüterin, die alle nicht 100%-igen solide abwehrte. So gingen wir mit einem 5:8 für Wilhelmsburg in die Halbzeitpause.

 

In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit hoffte Ahrensburg noch darauf uns den Sieg streitig zu machen und kam durch schnelle Abschlüsse und schnellen Tempogegenstößen sogar bis auf ein 10:10 an uns heran. Danach drehten wir jedoch wieder komplett auf, warfen konstant unsere Tore oder wehrten so wie unsere Torhüterin Lilly einfach so gute wie alles ab.

 

Der Ahrensburger Trainer stellte taktisch um und spielte dann mit einem fliegenden Torwart, so war Ahrensburg im Angriff einer mehr, musste aber das Risiko der schnellen Konter in Kauf nehmen. Denn der Torwart darf erst wieder zurück in sein Tor, wenn der siebte Feldspieler wieder aus dem Feld gerannt ist. Diese Strategie ging zum Glück nicht auf, da Sina die Dinger einfach vom eigenen 9-Meter aus reinzimmerte, bevor die gegnerische Torhüterin auch nur den Hauch einer Chance hatte zurück ins Tor zu rennen. Das Tor des Tages ist wohl jenes, wo die Torhüterin schon so gut wie zurück im Tor war und Sina den Ball trotzdem in einem hohen Bogen über ihr ins Netz warf.

 

Generell sind wir auch wieder stolz auf unsere Teamleistung. Jede Spielerin auf der Bank machte Stimmung und klatschte sich die Hände wund, bis ihr Einsatz auf dem Feld gefragt war. Auch unsere Torschützenkönige wechseln sich von Spiel zu Spiel ab. Vergangenen Sonntag war Juli ganz vorne, die jeden Konter zu riechen schien und immer schon weit vor der gegnerischen Abwehr die Tempogegenstöße lief. Unsere Kreisläuferinnen Pati und Lara waren sehr agil und oft zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Bei jeder zwei Minuten Strafe gegen uns haben wir uns ausgeholfen und als geschlossene Mauer verteidigt.

 

Letztendlich war die zweite Halbzeit wieder die bessere, wobei wir von Anfang an konzentriert waren. Diesmal konnten wir als der klare Sieger hervorgehen und uns über ein traumhaftes 12:22 freuen.

Darauf erst mal was zum Anstoßen!


TV Fischbek - SG Wilhelmsburg 2 28:20

Jetzt fangen wir erst an!

 

Dass es beim momentanen Tabellenführer Fischbek nicht einfach für uns werden wird war jedem völlig klar. Ein hochgewachsenes Team mit einer gewissen Reife und sicherlich viel Spielpraxis erwartete uns heute.

 

So kam es, dass die Mädels aus Fischbek natürlich direkt unsere Schwäche ausnutzten: Während wir noch versuchten ins Spiel zu finden rannte Fischbeks Außenspielerin einen Tempogegenstoß nach dem anderen und brachte uns so unglücklich in den Rückstand. Trainerin Marita warf daher bereits nach gut zwei Minuten die Time-out-Karte und gab uns wertvolle Tipps. Gesagt, getan, Lisa warf darauf hin direkt das 3:1. Nachdem wir danach schnelle Konter verhinderten haderten wir jedoch wieder in der Abwehr, sodass wir in der Halbzeitpause mit einem 15:7 vom Platz gingen.

 

Schon im Lauf der ersten Halbzeit wurden wir immer sicherer, was wir in der zweiten komplett ausschöpften. Unsere Abwehr stand bombastisch in der Anfangsphase. Hatten wir in der ersten Halbzeit in den ersten acht Minuten ganze sieben Tore kassiert war es in der zweiten lediglich eins! Unsere Abwehr kostete uns leider auch ein paar 7-Meter und Würfe von hinten, was die solide Torwartleistung heute jedoch größtenteils wett machte.

 

Der Abstand zwischen uns und Fischbek war leider zu groß, um noch ernsthaft an einen Sieg zu glauben. Unser Ziel war es jedoch nicht aufzugeben, es ihnen so schwer wie nur möglich zu machen und vor allem hinterher sagen zu können "wir haben alles gegeben". Wir sind einfach ein klasse Team, in dem jedes Mitglied wichtig ist, heutige Torschützenkönigin ist unsere Naddel. Lisa hat nicht aufgehört zu werfen und fantastische Tore gemacht. Geena, Pati und Marleen waren eine Mauer in der Abwehr und Juli fischte jeden Abpraller noch vor dem Seitenaus zurück in unseren Ballbesitz - SUPER!

Sieht man sich nur die zweite Halbzeit an, so geht diese mit 13:13 Toren sogar unentschieden aus!

 

Wir hoffen, dass es Sina, nach einem bösen Sturz schnell wieder besser geht. Ein riesen Dankeschön auch an unsere treuen Fans, die uns lautstark anheizten.

 

Zurück zum eigentlichen Spiel: Wir mussten klar einsehen, dass der Gewinner heute Fischbek heißt (28:20). Trotzdem haben wir heute enorm große Fortschritte gemacht und uns gut behauptet. Die Abwehr war zum Schluss, so wie sie sich jeder Torwart wünscht.

 

Wir bleiben dran - darauf könnt ihr euch verlassen!


HTS/BW96 - SG Wilhelmsburg 2 33:18

Das runde muss in das Eckige,

 

ja das weiß jedes kleine Kind schon in jungen Jahren und wir alle auch, doch heute hat es leider nicht so sein sollen. Gegen eine starke HTS/BW96 und mit Pech unsererseits mussten wir uns heute mit einem 33:18 klar geschlagen geben.

 

Hätten wir Pfostenball gespielt wären wir als eindeutige Sieger aus der Halle gegangen. Gerade in den ersten zehn Minuten des Spiels trafen wir nur die Latte und die Pfosten. Das dumpfe Geräusch von Handball auf Metall wurde zum Dèja vu des Tages. So kam es, dass wir durch Juliana erst nach guten zehn Minuten unser erstes Tor erzielen konnten, aber leider bereits sechs kassiert haben.

 

Neben den unglücklichen Würfen gegen Metall oder auf die Torfrau hatten wir heute auch erhebliche Probleme damit uns in der Abwehr abzustimmen. Im Laufe des Spieles wurden wir mutiger und wie es unsere Spezialität ist holten wir ab der 50. Minute nochmal alles aus uns heraus und erzielten ein Tor nach dem anderen, was uns leider durch den hohen Rückstand nicht mehr gefährlich für die HTS/BW96 machte.

 

Doch auch aus einem solchen Spiel lernen wir enorm viel uns lassen uns bestimmt nicht unterkriegen. Unsere Lina taut immer mehr auf und war heute sogar die SGW Torschützenkönigin. Wir freuen uns auch riesig darüber, dass Yvi heute wie der Wind über das Feld geflitzt ist und sogar in der letzten Spielminute das Ehrentor geworfen hat.

 

Es gibt einige spielerische Dinge zu verbessern, daran werden wir uns direkt kommende Woche im Training machen.

 

Denn jetzt erst recht!


SG Wilhelmsburg 2 - HSV Hamm 2 25:26

Das war knapp!

 

Wir waren heiß heute und wollten es den Mädels aus Hamm nicht leicht machen. Das Ziel: die ersten zwei Punkte auf unserem Konto!

 

Mit einer prall gefüllten Bank und unseren treuen Fans auf der Tribüne ging es um 13:30 los. Die erste bei uns normalerweise schwächere Halbzeit begann mit dem ersten Gegentor des HSV Hamm 2. Doch wir blieben zunächst immer dicht auf den Fersen, bis einige Patzer in der Abwehr und zu viele gut verwandelte 7-Meter Tore den HSV deutlich in Führung brachte. Nach knapp 20 Minuten stand es 10:5. Das konnten wir so auf uns nicht sitzen lassen und kämpften uns noch vor der Halbzeit auf ein 12:15 zurück.

 

Als wir aus der Kabine kamen waren wir dann Feuer und Flamme und wollten das Ding heimfahren. Eine grandiose Anfangsphase in der zweiten Halbzeit brachte uns zurück ins Spiel, es stand nur noch 14:16. Leider kosteten uns einige Meckereien und Zeitstrafen viel Kraft und Energie, sodass wir nach 44 Minuten erneut auf eine 5-Tore-Führung der Gegnerinnen blicken mussten. Wir rissen uns in den letzten Minuten nochmal richtig zusammen und verkleinerten den Abstand Tor um Tor. Sina wurde zeitweise manngedeckt, was unsere anderen Topscorer wie Lisa, Juliana oder Lina nicht vom Tore werfen abhalten konnte. In der letzten Minute stand es dann 25:26 und der HVS Hamm verlor 20 Sekunden vor Abpfiff unglücklich den Ball. Der aller letzte Wurf landete leider direkt in den Armen der Torfrau von Hamm. So gewann der HSV Hamm 2 knapp mit 25:26.

 

Wir haben Teamgeist und Kämpferherz bewiesen. So können unsere ersten zwei Punkte nicht mehr weit weg sein!